Unter dem Leitmotiv „Europäische Eleganz für den Gaumen“ lud das Konsortium zu einem exklusiven Press Lunch ein, der weit über eine gewöhnliche Verkostung hinausging. Es war ein Vormittag, der bewies, dass wahre Qualität Zeit braucht – und dass ein Tropfen Tradition ein ganzes Gericht verwandeln kann.
Eine Reise von den Essigkellern Modenas an die Spree
Der Einladung in die exklusive Berliner Location folgten zahlreiche Medienvertreter, Food-Blogger und Kulinarik-Expertnen. Sie alle eint die Neugier auf Produkte, die eine Geschichte erzählen. Und die Geschichte des Aceto Balsamico di Modena g.g.A. ist eine der faszinierendsten Europas.
Schon beim Betreten des Raumes lag eine dezente, süß-saure Note in der Luft, die sofort Bilder von alten Holzfässern und sonnendurchfluteten Weinbergen in Norditalien heraufbeschwor.
Stefania Lettini: Leidenschaft, die ansteckt
Niemand hätte diese Geschichte besser erzählen können als Stefania Lettini. Die renommierte Brand Ambassadorin und Expertin für italienische Lebensart führte mit einer Mischung aus fundiertem Fachwissen und ansteckendem Amore durch das Programm.
Sie nahm die Gäste mit auf eine Reise durch die Provinzen Modena und Reggio Emilia. Dabei räumte sie charmant mit Vorurteilen auf: „Balsamico ist nicht gleich Balsamico“, betonte sie. Das blaue und gelbe g.g.A.-Siegel (geschützte geografische Angabe) sei kein bloßes Marketing-Tool, sondern ein Versprechen an den Verbraucher – ein Schutzschild für ein europäisches Kulturerbe.
Das Menü: Ein Dialog der Aromen
Das Highlight des Tages war zweifellos der kulinarische Teil. In einem eigens für diesen Anlass kreierten Menü wurde demonstriert, dass Aceto Balsamico di Modena g.g.A. weit mehr kann, als nur den klassischen Feldsalat zu begleiten.
Der Auftakt: Ein Spiel mit Texturen. Die Säure des Balsamicos balancierte die Fettstruktur eines cremigen Risottos perfekt aus.
Die Überraschung: Ein Hauptgang, bei dem wenige, präzise gesetzte Tropfen eines lang gereiften Essigs die Umami-Noten des Gerichts auf ein neues Level hoben.
Das Finale: Dass Balsamico und Süßspeisen ein Traumpaar sind, ist kein Geheimnis mehr – doch die Kombination mit dunkler Schokolade und Waldbeeren hinterließ bei den Gästen einen bleibenden Eindruck.
Wissensvermittlung mit Tiefgang
Drei Flaschen Balsamico-Essig auf einem rustikalen Holzbrett.
Zwischen den Gängen wurde diskutiert: Über die strenge Auswahl der Rebsorten (Trebbiano, Lambrusco & Co.), über die Bedeutung der verschiedenen Holzfässer – von Eiche bis Kastanie – und über die Zeit, die das Produkt benötigt, um seine Komplexität zu entwickeln. Die Gäste lernten, die feinen Unterschiede zwischen „jungem“ und „gereiftem“ Balsamico nicht nur zu schmecken, sondern ihre Anwendung in der heimischen Küche neu zu denken.
Fazit: Ein Mittag, der nachhallt
Als sich die Türen am Nachmittag wieder öffneten und die Gäste zurück in den Berliner Alltag traten, nahmen sie mehr mit als nur den Geschmack von Italien. Es war das Bewusstsein für ein Produkt, das für handwerkliche Perfektion und europäische Identität steht.
Der Press Lunch hat gezeigt: In einer Welt der Massenproduktion ist der Aceto Balsamico di Modena g.g.A. ein Ankerpunkt für echte Genießer. Berlin hat an diesem Tag ein Stück Modena inhaliert.





