Warum Lancyre kein gewöhnliches Weingut ist
Während viele Betriebe im Süden Frankreichs auf Masse setzen, hat man sich auf Lancyre schon früh der Präzision verschrieben.
Die Familien Durand und Valentin verstehen es meisterhaft, die kalksteingeprägten Böden in die Flasche zu bringen.
Das Ergebnis? Weine, die nicht unter der Sonne Südfrankreichs „erschlagen“, sondern durch eine überraschende Frische und Eleganz glänzen.
Präsentation im Chateau mit Winzer-Paar Christel und Régis Valentin (Bildmitte):
Die Weine: Zwischen Kraft und Kühle: Man spürt in jedem Glas die Handschrift des Terroirs. Die kühleren Nächte am Fuße des Berges sorgen dafür, dass die Trauben ihre Säure behalten – ein entscheidender Faktor für die Trinkfreude.
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Die Klassiker (AOP Pic Saint-Loup): Die Cuvées aus Syrah, Grenache und Mourvèdre sind Legende. Der „Vieilles Vignes“ etwa ist ein Kraftpaket, das aber nie die Balance verliert. Dunkle Beeren, Garrigue-Kräuter und ein Hauch Pfeffer.
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Der Geheimtipp: Viele übersehen im Languedoc die Weißweine. Ein Fehler! Der weiße Lancyre (Roussanne, Marsanne, Viognier) ist cremig, mineralisch und ein fantastischer Essensbegleiter.
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Der Rosé: Vergesst belanglose Pool-Weine. Der Rosé von Lancyre hat Struktur und Rückgrat – perfekt für einen Grillabend, der über Würstchen hinausgeht.
Phalance der Pic St. Loup-Weine.
Service-Infos für den Besuch
Falls du jetzt Lust bekommen hast, den Kofferraum direkt vor Ort zu füllen (was wir absolut verstehen können), sind hier die harten Fakten für deine Reiseplanung: Wenn es einen Wein gibt, der den Namen des Weinguts in die Welt hinausgetragen hat, dann ist es die Resonance.
Der Name ist hier Programm: Der Wein soll das Echo (die Resonanz) des Terroirs widerspiegeln.
Der Charakter: Ein reinsortiger Syrah (oder mit minimalem Anteil Grenache, je nach Jahrgang), der aus den besten Parzellen des Gutes stammt.
Das Erlebnis: In der Nase explodieren dunkle Früchte – Brombeere, reife Pflaume –, gepaart mit den typischen Aromen der Garrigue (Rosmarin, Thymian, Lavendel). Am Gaumen: Wer hier ein schweres, marmeladiges Monster erwartet, wird überrascht. „Resonance“ ist seidig, fast aristokratisch.
Gäste bei der Veranstaltung im Château.
Die Gerbstoffe sind fein geschliffen, und die für den Pic Saint-Loup typische Kühle im Abgang sorgt dafür, dass der Wein trotz seiner Kraft nie schwerfällig wirkt.
Warum er so besonders ist: Die Reben für die Resonance krallen sich tief in den zerklüfteten Kalkstein.
Das zwingt die Pflanze zu Höchstleistungen und schenkt dem Wein eine Mineralität, die man sonst eher aus dem Norden der Rhône kennt.
Service-Check: Resonance: überwiegend Syrah 8–12 Jahre Lagerfähigkeit – Food-Pairing: Geschmorte Lammshaxe, Wildgerichte oder kräftiger Entrecôte. Hochwertig: Ein Wein für besondere Abende.
Insider-Tipp: Wenn du im Spätsommer dort bist, decke dich mit ein paar Flaschen des „La Coste d’Aleyrac“ ein.
Er ist der ideale Einstieg in die Welt von Lancyre und bietet ein Preis-Genuss-Verhältnis, das im Pic Saint-Loup seinesgleichen sucht.
Wenn es einen Wein gibt, der den Namen des Weinguts in die Welt hinausgetragen hat, dann ist es die Resonance. Der Name ist hier Programm: Der Wein soll das Echo (die Resonanz) des Terroirs widerspiegeln.
Der Charakter: Ein reinsortiger Syrah (oder mit minimalem Anteil Grenache, je nach Jahrgang), der aus den besten Parzellen des Gutes stammt.
Das Erlebnis: In der Nase explodieren dunkle Früchte – Brombeere, reife Pflaume –, gepaart mit den typischen Aromen der Garrigue (Rosmarin, Thymian, Lavendel).
Am Gaumen: Wer hier ein schweres, marmeladiges Monster erwartet, wird überrascht. Die „Resonance“ ist seidig, fast aristokratisch, fein geschliffen, und die für den Pic Saint-Loup typische Kühle im Abgang sorgt dafür, dass der Wein trotz seiner Kraft nie schwerfällig wirkt.
Warum er so besonders ist: Die Reben für die Resonance krallen sich tief in den zerklüfteten Kalkstein. Das zwingt die Pflanze zu Höchstleistungen und schenkt dem Wein eine Mineralität, die man sonst eher aus dem Norden der Rhône kennt.
Fazit: Château Lancyre ist kein durchgestyltes Marketing-Konstrukt, sondern ein authentisches Stück Weinbaugeschichte. Wer Weine sucht, die Charakter haben und ihre Herkunft nicht verstecken, wird hier fündig. Pack die Sonnenbrille ein, fahr nach Valflaunès und lass dich vom Geist des Pic Saint-Loup anstecken.




