SYNERGIEN BEI GENOSSENSCHAFTEN

Ziel ist es, durch eine engere Zusammenarbeit die Kosteneffizienz zu erhöhen und neue Marktchancen zu erschließen.

Beide Genossenschaften verfolgen in einem zunehmend herausfordernden Marktumfeld eine Strategie der langfristigen Zukunftssicherung.

Die Gespräche wurden von beiden Seiten angestoßen und verlaufen in einer Atmosphäre großer inhaltlicher und strategischer Übereinstimmung.

Im Mittelpunkt steht die Nutzung von Synergien in zahlreichen Unternehmensbereichen – nicht nur im Vertrieb.

Auch Produktion, Einkauf, Materialwirtschaft, Maschinen- und Anlagennutzung sowie IT-Strukturen werden in die Überlegungen einbezogen.

„Kooperation bedeutet für uns Zukunftsfähigkeit durch strukturelle Vernunft.

Unsere Gespräche zeigen den klaren beiderseitigen Willen, uns unternehmerisch weiterzuentwickeln“, erklärt Hagen Rüdlin, geschäftsführender Vorstand der Markgräfler Winzer eG.

„Unser gemeinsames Ziel ist eine nachhaltige Steigerung der Wertschöpfung für unsere Winzerinnen und Winzer – durch bessere Nutzung der Infrastruktur, geringere Kosten und stärkere Marktpräsenz, auch im Vertrieb.“

Auch Martin Winter, seit Juni 2025 geschäftsführender Vorstand der Kaiserstühler WG Ihringen, betont die strategische Bedeutung des Vorhabens:

„Wir prüfen mit großer Sorgfalt, wie wir gemeinsam Effizienzgewinne erzielen und zugleich die individuellen Stärken beider Genossenschaften bewahren können.“

Geplant ist unter anderem eine Bündelung der Vertriebsaktivitäten, um ein schlagkräftiges badisches Sortiment mit klarer Profilierung und ohne wesentliche Überschneidungen aufzubauen.

Über die konkreten operativen Schritte wird derzeit intensiv beraten. Eine Umsetzung soll schrittweise und auf Basis wirtschaftlicher Kriterien erfolgen.


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