IWCA: CO₂-Reduktion Zukunftsgarantie der Weinbranche

Innovative Technologien, von der CO₂-Rückgewinnung in der Wein-Fermentation bis hin zu ressourcenschonenden Anbau- und Produktionsmethoden, ermöglichen es Winzern, ihren ökologischen Fußabdruck signifikant zu verringern. So sichern sie nicht nur die Erhaltung ihrer Lebensgrundlagen, sondern schaffen zugleich wirtschaftliche Wettbewerbsvorteile durch Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

Eine bedeutende Rolle spielt dabei die Initiative International Wineries for Climate Action (IWCA), die 2019 von Miguel Torres (Familia Torres) und Jackson Family Wines gegründet wurde. Heute vernetzt IWCA rund 175 führende Weingüter weltweit, darunter das deutsche Weingut Bötzinger.

 

Die Mitglieder verpflichten sich, CO₂-Emissionen umfassend zu erfassen, ambitionierte Reduktionsziele zu verfolgen und erneuerbare Energien zu nutzen.

Gemeinsam fördert IWCA den Erfahrungsaustausch, stellt Werkzeuge für die Treibhausgasbilanzierung bereit und veröffentlicht jährliche Berichte, die den Klimaschutzfortschritt dokumentieren.

Im Rahmen eines aktuellen Pressebriefings werden die Ergebnisse des 5. IWCA-Jahresberichts vorgestellt.

Namhafte Vertreter der Initiative, unter anderem Marcel von den Benken von Bötzinger eG (Deutschland), Julien Brustis von Château Tour des Termes (Frankreich) sowie Nachhaltigkeitsmanager aus den USA und Portugal, diskutieren bereits erreichte Effekte der CO₂-Reduktion und zeigen Wege auf, wie nachhaltiges Wirtschaften profitabel gestaltet werden kann.

 

Die IWCA unterstützt Betriebe dabei, CO₂-Emissionen systematisch zu erfassen, zu reduzieren und Nachhaltigkeit fest in ihrem Geschäftsmodell zu verankern.

Mitglieder verpflichten sich zu wissenschaftlich fundierten Treibhausgasbilanzen, Einsatz von erneuerbaren Energien und ambitionierten Reduktionszielen.

Die IWCA bündelt Wissen und Ressourcen, fördert den Austausch und veröffentlicht jährliche Berichte, die Fortschritte dokumentieren.

Die Initiative zeigt, dass Klimaschutz in der Weinbranche nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll ist, da Energieeffizienz und nachhaltige Praktiken langfristige Kostensenkungen und Marktchancen fördern.

Podiumsdiskussionen mit Vertretern aus Deutschland, Frankreich, den USA und Portugal unterstreichen den globalen Charakter dieses Wandelprozesses.

Insgesamt steht die Verbindung von Profit und Purpose mit dem Fokus auf CO₂-Reduktion als zukunftsweisendes Modell, um die Weinbranche nachhaltig, wettbewerbsfähig und fair für kommende Generationen zu gestalten.

Mit den gemeinsamen Anstrengungen von Verantwortungsbewusstsein, Innovation und globaler Zusammenarbeit gestaltet die Weinbranche eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Zukunft im Zeichen des Klimaschutzes.

iwcawine.org

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