Die Winzergemeinschaft, die sich der Pflege traditioneller Steillagen und herausragender Qualität verschrieben hat, konnte die guten Ergebnisse der letzten Jahre bestätigen, trotz der derzeitigen verhaltenen Marktsituation.
Im Vergelich zum Vorjahr wurden ca 20% weniger Flaschen zur Versteigerung angestellt. Die Gründe dafür liegen vorrangig in schweren Frostschäden, die einige Betriebe getroffen haben.
Jedoch ist erfreulich, dass der Umsatz zum Vorjahr lediglich um rund 10% gesunken ist. Somit konnte pro Flasche sogar eine leichte Preissteigerung erzielt werden.
Bieter aus dem In- und Ausland kämpften um ausgesuchte Lose – von Große Gewächse über Spät- und Auslesen bis hin zu älteren Jahrgängen. Die erzielten Preise stellten die Steiglasser äußerst zufrieden und unterstreichen das Prestige der Versteigerung.
„Wir sind mit dem Verlauf sehr zufrieden“, hieß es von Seiten des Rings – und verweist darauf, dass nicht nur Fachhandel und Importeure, sondern auch private Sammler kräftig mitgeboten haben. Zugleich zeigt die Auktion einmal mehr: Wer in eine Flasche aus den Spitzenlagen der Moselregion investiert, setzt auf Rarität, Herkunft und Weinbaukunst.
Für die beteiligten Mitgliedsweingüter bedeutet das Ergebnis eine willkommen Bestätigung ihres Qualitätskurses – und für Weinfreunde eine Erinnerung daran, dass es sich lohnt, früh den Blick auf solche Auktionen zu richten.